Reise blog von Travellerspoint

Tauchen im wunderbaren Negril – Jamaika

sunny 30 °C

Yeah! Seit heute sind Jo und ich offiziell zertifizierte Open Water Diver ;)
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Tauchen ist unglaublich toll :) Jo ist von Anfang an getaucht wie ein flinker Fisch – ich hatte gerade zu Beginn noch Schwierigkeiten mit der Tarierung meines Tauchjackets, d.h. ich hatte manchmal zu viel Luft drin und bin dann Richtung Oberfläche aufgestiegen, wie ein Luftballon ^^ Aber seit den letzten beiden Tauchgängen hatte ich es dann auch raus ^^
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Die Farbenvielfalt der Unterwasserwelt kann leider nicht in dem Video wiedergespiegelt werden. Dafür brauchen wir noch einen anderen Filter für unsere Kamera, aber trotzdem bekommt ihr vielleicht einen ersten kleinen Eindruck :)
Wir freuen uns schon richtig auf die anderen Tauchspots, die wir auf unserer Reise noch besuchen werden ;)
Ach ja liebe Mama (Dagmar): in ungefähr 6 Wochen wird meine Tauchlizenz daheim ankommen … also nicht wundern.

Auch sonst war die Zeit in Negril super. Unser kleines „Banana Shout Resort“ hatte nur vier Bungalows und Milo, Andrej und Marianne – die Besitzer – waren gerade mal so alt wie wir und super nett ^^
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Einzig die Supermärkte hier sind ein bisschen komisch… In ihnen riecht es irgendwie immer nach nassem Hund :D
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Trotzdem hat es mir bis jetzt hier am besten gefallen und ich werde bestimmt mal wieder her kommen, allein wegen den unglaublich freundlichen Menschen – auch wenn sie einem alle zwei Sekunden was zum „Rauchen“ verkaufen wollen ^^

Heute sind wir dann noch nach Montego Bay gefahren – hier bleiben wir bis zum 29ten bevor es nach Las Vegas geht.
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Wir hoffen euch daheim geht es allen gut – die lieben Tiere eingeschlossen :)

Viele liebe Grüße nach Hause
Tanja (und Jo)

Eingestellt von TanJo 17:39 Archiviert in Jamaika Tagged diving negril montego_bay Kommentare (2)

Von Treasure Beach nach Negril

sunny 31 °C

Die Tage in Treasure Beach waren Entspannung pur. Wunderschöne Sandstrände, an dem die Einheimischen schon von „vielen“ Leuten reden, wenn auf einem Strandabschnitt (in beiden Richtungen soweit man sehen konnte) 8 Leute waren. 2 Tage lang haben wir lesend in der Sonne liegen verbracht, dann packte uns aber doch wieder der Tatendrang und wir haben mit 2 ausgeliehenen Fahrrädern einen Teil der Insel erkundet. Was man zu sehen bekam war wirklich beeindruckend: Kolibris, Schmetterlinge in den verschiedensten Farben und Formen, Eidechsen, Geckos, Warane, Ziegen, Kühe, Pelikane, Adler, Katzen und Hunde. Letztere sind oft Straßenhunde, die sich vom Müll (der leider sehr häufig an den Straßen liegt) ernähren… Immer wenn uns einer besucht hat (auch in unserem Bungalow), haben wir ihm Wasser gegeben, aber viel machen kann man als Tourist leider nicht…
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Auf unserer Fahrradtour haben wir auch einen sehr schönen See nahe unserem Hotel entdeckt, an dem es Unmengen an riesigen Libellen gab.
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Am nächsten Tag haben wir einen Ausflug zum Black River gemacht, der durch die gleichnamige Stadt fließt. Nach ca. 45min Fahrt mit einem kleinen Holzboot (und kurzer Delphinsichtung) sind wir angekommen und sogleich mit unserem Captain Bernard den River hinaufgefahren. Der Fluss ist bekannt für sein Tiefschwarzes Wasser (das skurrile: Das Wasser ist so sauber und glasklar, dass man den Grund des Flusses sieht, der von schwarzem Morast bedeckt ist) und sein Krokodilreichtum. Leider war bei unserer Fahrt der Wasserstand des Flusses sehr hoch – die Krokodile ziehen sich dann zurück ins Schilf. Aber 4 Krokodile haben wir trotzdem gesehen :)
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Auf dem Rückweg haben wir noch bei der Pelikan-Bar Halt gemacht – eine Bar die vollständig im Wasser liegt.
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Nach den Tagen in Treasure Beach ging es auf nach Negril ins Banana Shout Resort. Wir werden uns nie wieder über ein Schlagloch oder schlechte Straßen in Deutschland beschweren. Die Straßen auf Jamaika sind so sehr mit Schlaglöchern übersehen, dass man kaum schneller als 50km/h fahren kann, weil ständig ausgewichen oder abgebremst werden muss. In richtig Tiefe Schlaglöcher werden sogar Äste hineingesteckt, damit man diese unbedingt umfährt. Zudem sind die Straßen teilweise so eng, dass immer nur ein Auto fahren kann. Zu allem Überfluss herrscht hier auch noch Linksverkehr… nach gefühlten tausend Toden sind wir aber doch unbeschadet angekommen, und wurden sofort wirklich nett vom Hotelbesitzer Milo empfangen. Da wir den Bungalow „Dolphin View“ bezogen hatten, ging unser Blick natürlich als erstes von unserer kleinen Terrasse auf das offene Meer hinaus. Und was war dort zu sehen: 2 Delphine bei der Jagd :D
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Obwohl es die gleiche Insel ist, sind Negril und Treasure Beach sehr unterschiedlich. Wo wir zu Beginn die Einsamkeit genossen haben, herrscht hier nun ein heiterer Trubel aus Touristen und Einheimischen. Aber es ist unfassbar wie nett und lustig die Menschen hier sind. Es ist Gang und Gebe, dass sich JEDER grüßt. Man fühlt sich nicht abgezockt oder bedrängt, wenn man sich durch die Straßen bewegt, sondern herzlich willkommen und gemocht. Sehr schwer das Lebensgefühl in Text zu vermitteln, aber uns gefällt es hier richtig richtig gut :)
Am Donnerstag hat unser Open Water Diver Tauchkurs beim deutschen Tauchlehrer Franz (Marine Life Divers) begonnen. Ich dachte eigentlich der erste Tag wäre nur Theorie + Unterricht im Schwimmbad. Aber diese beiden Teile spulten wir äußerst schnell ab und sind danach noch auf einen Tauchgang ins offene Meer gestartet – WOW! Obwohl wir uns noch sehr auf die Technik und das Austarieren unserer Körper konzentrieren mussten, konnten wir schon einen ersten Eindruck vom Riff gewinnen: Unglaublich tolle Korallen, verschiedenste Fische, Krebse und Muscheln. Einfach wunderschön! Wir sind bis auf 13m hinabgetaucht, und sind beide laut Franz sehr gut zurechtgekommen und haben eine gute Leistung für den ersten Tauchgang abgeliefert :) (Die GoPro war noch nicht mit dabei, ich denke die werden wir wenn überhaupt erst beim letzten Tauchgang mitnehmen, wenn wir nicht mehr so sehr auf unsere Ausrüstung achten müssen, sondern uns mehr auf die Umgebung konzentrieren können).
Jetzt haben wir einen Tag Pause um uns wieder ein bisschen mit der Theorie zu beschäftigen, am Sonntag und Montag geht es dann nochmal zum Üben in den Pool und auf 3 weitere Tauchgänge.
Wir sind sehr froh, dass es in unserem Hotel hier keinerlei Essensmöglichkeit gibt. So können wir täglich neue Sachen in den vielen kleinen Restaurants, Imbissbuden und Essensständen um uns herum ausprobieren. Hummer, Salt Fish, Banana Pancakes, Jerk (dazu gleich mehr) in allen Variationen, viele neue Obstsorten – kulinarisch sind wir wirklich sehr begeistert und fragen uns ständig, warum es in Deutschland kaum Jamaikanische Restaurants gibt.

Das Nationalgericht – oder viel mehr Gewürz – ist Jerk. Es gibt Jerk Chicken, Jerk Saussage, Jerk Beef, Jerk Pork – einfach Alles! Jerk ist eine Gewürzpaste, die wirklich unglaublich lecker schmeckt, auch wenn sie in hohen Dosen sehr scharf sein kann. Aber wir müssen uns ja schon langsam mal an Asien gewöhnen ;)

Ein glückliches: Jaaa Maaann, ENJOOOOOYYYY nach Germany :)
Johannes (und Tanja)

„Kurioses & Wissen das man nicht braucht, aber mit dem man angeben kann“

  • Wenn man im Wald ein kleines Feuer sieht, ist dies meist von Hanfbauern, die einen kleinen Landstrich niederbrennen um Insekten und andere Pflanzen zu entfernen. Danach werden die Marihuana Pflanzen ausgesät und wachsen in etwas gleich schnell wie normales Buschgras heran, was die Pflanzen optimal versteckt, ihn aber kein/kaum Licht raubt.
  • Schlechtes Wetter in Jamaika bedeutet: Regen/Gewitter bei ca. 25 °C. Ansonsten hat es das ganze Jahr über ca. 27 °C32 °C bei strahlendem Sonnenschein.
  • Auch wenn Wikipedia teilweise etwas anderes schreibt, erzählen die Einheimischen ständig, dass die Farben Rot, Gelb, Grün der Rastafari-Bewegung für folgendes steht: Rot für das Blut, dass an durch verschleppte Sklaven vergossen wurde, Gelb für die Sonne und Grün für das Marihuana :D
  • Die Jamaikaner untereinander sprechen Patwa, eine Sprache die dem Englischen zwar sehr nahe ist, die wir aber wirklich überhaupt nicht verstehen. Ist wahrscheinlich als würden Deutsche Bayerisch miteinander sprechen, das verstehen viele Ausländer auch nicht, obwohl sie Deutsch können. Wenn sich die Jamaikaner anstrengen, können aber fast alle auch normales Englisch sprechen ;)

Eingestellt von TanJo 10:28 Archiviert in Jamaika Tagged negril treasurebeach Kommentare (2)

Sunny Jamaica

sunny 34 °C

Wir sind seit einem Tag auf Jamaica und haben nur faul rumgelegen ^^
das ist der heutige Sonnenuntergang und gleichzeitig auch der Ausblick von unserem kleinen Bungalow direkt am Meer :)

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uns geht es sehr gut bei ca. 34 °C tagsüber und ca. 28 °C abends. Den nächsten Eintrag gibt es dann in 4 bis 7 Tagen mit den ersten Berichten zu unserem Tauchkurs, den wir ab Ende der Woche starten ;)

viele Grüße
Tanja (und Jo)

Eingestellt von TanJo 16:26 Archiviert in Jamaika Tagged treasurebeach Kommentare (1)

New York #2

sunny 15 °C

Nach den wunderschönen Tagen in Washington hat sich New York nochmal richtig Mühe gegeben uns zu beeindrucken und hat uns mit bestem Wetter (Sonnenschein, 15 °C) empfangen. Da der Himmel absolut wolkenlos war, war die Entscheidung für die erste Sehenswürdigkeit die wir mit unserem „New York Pass“ (danke Sassi und Wastel für den Tip) besichtigen schnell gefallen: ‚Top of the Rock‘. Zuerst einmal haben wir allerdings unseren großen Rucksäcke in der Nähe der New York Penn-Station eingelagert (da seit 9/11 keine Lockers mehr an Bahnhöfen existieren, haben wir den privaten Schwartz-Travel Dienst für $10 pro Rucksack in Anspruch genommen). Angekommen am Rockefeller Center, waren wir sehr überrascht, da es keine Warteschlange gab – Yeah  Trotzdem haben wir erst Tickets für den Aufzug in 2 Stunden bekommen, und hatten somit etwas Zeit zu überbrücken. Wir praktisch, dass direkt gegenüber das NBC-Sendergebäude steht, in dem wir eine Führung ‚Behind the scenes‘ machen konnten. Wirklich interessant so einen großen TV-Sender aus einer anderen Perspektive zu sehen – wirklich sehr interessant. Vor der Führung mussten wir durch unseren Security-Check #1.

Danach ging es nach Security-Check #2 dann hoch auf das Rockefeller Center. Das Aussichts-Deck erstreckt sich über 3 Stockwerke, ganz oben hat man einen 360° Blick über Manhattan. Die Sicht war atemberaubend!
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Und weil uns das so gut gefallen hat, sind wir danach direkt noch auf das Empire State Building hochgefahren (Security-Check #3). Da es schon dunkel geworden ist, bot sich uns nochmal ein völliger neuer Anblick der Stadt: Ein Lichtermeer soweit das Auge reicht:
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Nach einem unglaublich guten Essen in „Katz’s Delicatessen“ (Danke für den Tip Marci!)
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sind wir dann zu unserem Couchsurfing-Host Bill nach Brooklyn gefahren. Er wohnt dort in einem ca. 100m² großen Appartement mit eigenem Portier. Komisch, dass der größte Raum (das Wohnzimmer) in dem wir auch geschlafen haben, kein Fenster hat. Zudem hat man keinerlei Möglichkeit die Heizung zu regeln. Es war sehr heiß, und der einzige Weg die Temperatur zu senken: Fenster auf! Obwohl Bill sehr viel zu tun hat (er arbeitet als Programmierer bei der Deutschen Bank an der Wallstreet), hat er sich Zeit für ein Feierabend-Bier mit uns genommen.
Den nächsten Tag haben wir mit einer tollen Tour begonnen „Wall Street and beyond“. Der wirklich gute Guide hat hierbei viel über die Entstehung der Stadt, die Bedeutung New Yorks für die Weltwirtschaft und über 9/11 erzählt. An dieser Stelle schöne Grüße an Papa Georg, der wissen wollte wie es dort momentan ausschaut: Wir haben das 9/11 Memorial besucht (Security Check #4) und die neuen WTC gesehen (4 werden insgesamt gebaut, 2 Türme sind „fast“ fertig – zumindest von außen. Der Rest ist eine riesige Baustelle).
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Hier auch mal ein „Behind the Scenes“ von uns:
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(Die GoPro hat kein Display, dieses könnte man separat kaufen, oder man verbindet die GoPro einfach per W-Lan mit dem Smartphone und nutzt dies als Display)

Ein Must-See haben wir uns natürlich auch nicht entgehen lassen: Liberty Island mit Miss Liberty. In Filmen wirkt die Dame wirklich riesig. Tanja war etwas enttäuscht, dass sie selbst aus der Nähe noch ziemlich „klein“ wirkt. Dort gab es übrigens den schlechtesten Audio-Guide der Welt. Da hat man sich wahrscheinlich Hilfe bei RTL geholt, die schlechten Sprecher und gescripteten Dialoge waren wirklich schrecklich. So wurden ständig fiktive Besucher-Kommentare abgespielt wie: „Oh, ist das schön“, „Sie ist ja so groß“, „Für mich steht die Freiheitsstatue für Freiheit“…. Die 30min Audio-Guide Tour haben wir nach 5min abgebrochen. Ach übrigens: Wer hätte es erraten? Um auf die Fähre zur Liberty-Island zu kommen, war natürlich Security-Check #5 nötig ;)
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Am Abend ging es dann noch zu einem absoluten Highlight für uns: Madame Tussauds am Times Square. Es war so gut wie nichts los, somit hatten wir sehr viel Zeit die Wachsfiguren zu betrachten und konnten ungestört Fotos mit den Stars machen:
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Normalerweise ist der Eintritt mit 36$ wirklich sehr teuer, durch den „New York Pass“ waren aber dieser und auch alle anderen Aktivitäten in diesem Blog-Eintrag im Passpreis (155$ pro Person) inbegriffen. Madame Tussauds ist wirklich einen Besuch wert. Über 4 Etagen verteilt und in verschiedene Kategorien (Sport, Musik, Film, Politik usw) stehen dort unzählige Wachsfiguren, von denen der Großteil absolut lebensecht wirkt.

An unserem letzten Tag in New York haben wir das schöne Wetter weiter effektiv genutzt und uns Fahrräder ausgeliehen um den Central Park nochmals zu besuchen. Für eine Tour rund herum sollte man sich eigentlich schon mindestens 2 Stunden Zeit nehmen, aber um unsere letzte Aktivität rechtzeitig zu erreichen, blieb uns nur eine Stunde. War sehr schön, aber man sollte sich definitiv doch etwas mehr Zeit dafür nehmen.
Den finalen Abschluss bildete die Tour „Inside Broadway“. Hier gab uns der Guide Tom (selbst Darsteller am Broadway) einen Einblick in das Leben eines Darstellers und erzählte viel über die Entstehung und Geschichte der unzähligen Theater.
Die letzte Nacht haben wir direkt am Newark Airport in einem Hotel verbracht – sehr gute Entscheidung mal wieder die Luftmatratze gegen ein richtig gutes Bett zu tauschen :)
Jetzt sitzen wir gerade am Flughafen und warten aufs Boarding nach Jamaica (da es hier kein W-Lan gibt, geht der Eintrag erst dort online). Um die 6 komplett zu machen, durfte hier der Security-Check deluxe mit Nacktscanner nicht fehlen :D

Schöne Grüße in die Heimat! Johannes (und Tanja)

„Kurioses & Wissen das man nicht braucht, aber mit dem man angeben kann“

  • Der Hudson River friert im Winter zu, der East River ist gar kein richtiger Fluss, sondern ein Meeresarm und friert somit wegen dem hohen Salzgehalt niemals zu. Der große Hafen und eben dieser Eisfreie „Fluss“ haben New York zu der Handelsmetropole gemacht, die sie nun ist.
  • 70% der gesamten Weltwirtschaft laufen über New York
  • In New York wohnen Menschen von mehr verschiedenen Nationalitäten als es Mitgliederstaaten in der UN gibt. So überrascht es nicht, dass bei 9/11 Menschen aus 88 verschiedenen Nationen ums Leben gekommen sind.

Eingestellt von TanJo 15:20 Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika Tagged new_york manhattan brooklyn Kommentare (4)

WOWshington

overcast 5 °C

Nach unserer Ankunft in Washington haben wir uns als erstes auf den Weg zu unserem Hotel in Arlington gemacht. Das liegt zwar etwas außerhalb des Stadtkerns, war dafür aber billiger und innerhalb von 15min konnten wir das Stadtzentrum mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Diese sind wirklich genial: Man muss sowohl beim Betreten einer Station, als auch beim Verlassen das Metro-Ticket durchziehen und je nach Fahrlänge wird der Fahrpreis abgezogen. Einfacher und fairer geht’s wirklich nicht. In New York hingegen muss man bei Antritt jeder Fahrt 2,50$ Dollar zahlen, unabhängig von der Länge. Somit muss „mal kurz aussteigen“ schon gut geplant sein (aber wir haben ja unsere Wochen-Karte). Zudem sind die Bahnhöfe in Washington sehr schön, super sauber und haben auch endlich wieder Anzeigetafeln für die Abfahrtszeiten (die gibt es in NY nur sehr selten).
Unsere Sight-Seeing Tour wollten wir mit dem Weißen Haus beginnen. Wer konnte schon ahnen, dass aber genau an diesem Tag „Veterans Day“ ist, und somit alles um das Weiße Haus herum großflächig abgesperrt war. Für einen Blick auf die Rückseite aus weiter Entfernung hat es jedoch gereicht ;)
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Danach haben wir Jenny getroffen. Sie hatte uns über Couchsurfing angeschrieben, ob wir nicht Lust hätten uns mit ihr zu treffen, sie würde uns dann in der Stadt herum führen (sie wohnt selbst schon mehrere Jahre dort) – PERFEKT!
Zu Fuß sind wir dann mehrere Stunden durch Downtown, Shaw und Chinatown gelaufen, und haben viel über die Gebäude, Stadtviertel und Bevölkerungsschichten gelernt. Die Architektur der Gebäude und Straßenzüge ist unglaublich abwechslungsreich und wunderschön. Man sieht kaum ein Gebäude in schlechtem Zustand, die meisten wirken frisch renoviert.

Zum Abendessen führte Jenny uns in „Ben’s Chili Bowl“, dieses ist Weltbekannt für Bill Cosbys Lieblings Chilli-Dogs. Sogar Barack Obama war schon dort um sie zu essen.
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Am zweiten und letzte Tag haben wir uns den typischen Sehenswürdigkeiten gewidmet: Weißes Haus (diesmal von vorne), Washington Monument (das leider wegen einem Erdbeben in 2008 immer noch nicht renoviert wurde), Capitol und Lincoln Memorial. Wirklich alles sehr sehenswert. Vor allem das Lincoln Memorial bei Nacht war wirklich schön.
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Das eigentliche Highlight des Tages waren allerdings die Smithsonian Museen: Diese sind kostenfrei, wirklich toll gestaltet und informativ. Entschieden haben wir uns für das „Museum of Natural History“ und das „Museum of Air and Space„.
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In Erstem war zufälligerweise gerade an diesem Tag der Eintritt zu den lebenden Schmetterlingen umsonst:

(Ich hoffe das Video funktioniert, da hier im Zug YouTube gesperrt ist, kann ich es nicht testen. Falls nicht werde ich es nachträglich einstellen)

Außerdem war dort eine wunderschöne Ausstellung von atemberaubenden Naturaufnahmen. Schöne Grüße ein meinen Opa Harry, dem diese Bilder sicher sehr gut gefallen hätten :)
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Wo wir schon beim Grüßen sind. Liebe Mama Dagmar, Tanja meinte auf dieser Rolltreppe hättest du nach unten deinen "Spaß" gehabt ;)
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Danke Marcel für die Karte "Where the hell do I get a good cup of coffee"!! Wir haben einmal ausnahmsweise das nächstbeste Caffee gewählt, und wurden bitter enttäuscht. Aber jedes von dir vorgeschlagene Caffee war spitzenmäßig!
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Und natürlich auch an alle Anderen: Schöne Grüße aus dem Zug von Washington nach New York ! Und vielen Dank für die vielen positiven Kommentare beim letzten Eintrag!
Johannes (und Tanja)

„Kurioses & Wissen das man nicht braucht, aber mit dem man angeben kann“

  • Washingtons Chinatown hat sich nicht wie beispielsweise in New York selbst gebildet, sondern wurde als Dank für die Mitarbeit beim Bau der Eisenbahn so benannt.
  • In Washington gibt es unglaublich viele Squirrels (Eichhörnchen). Sind aber deutlich netter anzusehen als unsere heimischen Tauben :)

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  • Der Right Wale (Glattwal) hat diesen Namen von den Fischern bekommen. Denn er ist der „Right Whale to kill“. Wenn man ihn tötet sinkt sein Körper nicht wie bei anderen Walen nach unten, sondern treibt an der Wasseroberfläche und kann somit leicht in den Hafen geschleppt werden

Eingestellt von TanJo 07:20 Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika Tagged washington Kommentare (5)

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