Reise blog von Travellerspoint

Seoulvester - Über Neujahr in Seoul

overcast 5 °C

Good bye America – Welcome Asia!

Unsere Asien Reise begannen wir in Seoul. Und das eigentlich nur, weil wir nicht direkt nach China (Peking) fliegen konnten. Und da dachten wir uns: wenn wir hier eh schon zwischenlanden, dann können wir uns auch die Stadt mal drei Tage anschauen.
Eine gute Entscheidung - nicht weil die Stadt sonderlich sehenswert ist, sondern weil wir tolle Tage mit tollem Essen mit tollen Leuten verbracht haben :)
Übernachtet haben wir bei Kim (Nachname) Eun Yeong (Vorname) - da das aber kein Amerikaner oder Europäer richtig aussprechen kann hat sie sich, wie so viele anderer Asiaten, einen anderen Namen gegeben: Iris. Iris ist eine 34 jährige Ärztin und sucht momentan nach einer Arbeitsstelle, weil es in Seoul wohl sehr viele Ärzte gibt. Bei ihr war es sehr schön, der einzige Nachteil: wir mussten auf dem Boden schlafen, lediglich zwei dünne Decken dienten als Puffer. Aber wir sind ja noch jung und haben es ausgehalten ;) Auf diese Art und Weise schlafen sehr viele Koreaner - also ein echt koreanisches Erlebnis :)
Am ersten Tag trafen wir uns mit M.K. (ganzer Name: Minkyu) zum Mittagessen in einem koreanischen Restaurant. Hier kommen eigentlich keine Touristen hin, dementsprechend wurden wir auch von allen angestarrt ^^ vor allem weil wir noch nicht so gut mit den Stäbchen umgehen konnten…
Das Essen war traditionell koreanisch, etwas scharf aber lecker:
large_P1120582.jpg

Am Nachtmittag kam dann noch seine Freundin dazu und wir hatten zusammen einen lustigen Tag / Abend:
large_270_P1120605.jpg
Namdaemun Markt

large_P1120624.jpg
Abendessen

large_P1120635.jpg
Hundekaffee – in Seoul dürfen Hunden sonst nicht mit in Restaurants genommen werden

Am nächsten Tag haben wir uns alleine auf den Weg gemacht und uns die kleinen alten Häuschen im Bukchon-Viertel
und den UNESCO Weltkulturerbe Palast Changdeokgung angeschaut. Beides nett aber nicht spektakulär:
large_P1120695.jpg
270_P1120705.jpg 270_P1120718.jpg 270_P1120740.jpg
P1120754.jpg P1120769.jpg
large_P1120776.jpg

Und an unseren letzten Tag waren wir dann mit Iris unterwegs:
Gwanghwamun Platz mit der Statue von König Sejong (dieser hat die koreanischen Schriftzeichen erfunden)
large_270_P1120817.jpg

Gyeongbokgung Palast:
large_270_P1120900.jpg
P1120854.jpg P1120871.jpg

Lecker Essen in der Insadong Street:
large_P1120911.jpg
270_P1120921.jpg 270_P1120727.jpg
(Lecker Teig mit Zimtzucker-Füllung :) )

Seoul ist eine sehr lebendige Stadt mit sehr vielen tollen Kaffees, Bars und Restaurants. Sie bietet eine Kombination von sehr alt und sehr neu. Hier leben viele sehr liebe, nette und zuvorkommende Menschen, die, wenn man sie nicht aufhält, alles für einen bezahlen wollen :)

270_P1120810.jpg 270_P1120934.jpg 270_P1120935.jpg
large_P1120602.jpg

Neujahr ( Seoulvester :D ) feiern die Koreaner nicht wie wir um Mitternacht mit Feuerwerk (wobei das teilweise schon in den Studenten-Vierteln gemacht wird). Traditionell wird in Süd-Korea ganz früh aufgestanden und das neue Jahr bei den ersten Sonnenstrahlen zusammen mit der Familie begrüßt.

Viele Grüße
Tanja + Johannes

Eingestellt von TanJo 03:38 Archiviert in Südkorea Tagged seoul Kommentare (0)

Die wunderschöne Insel O'ahu

sunny 28 °C

Nach unserer Ankunft auf O'ahu ging es mit Mietwagen #4 zu Sharon's Bed and Breakfast. Der Mietwagen ist diesmal ein nagelneuer Mazda 2 mit knapp 1000km auf dem Tacho. Bisher das coolste Auto, da ein bisschen Go-Kart feeling aufkommt und zudem die Straßen auf O'ahu wirklich Spaß beim Fahren machen.
large_P1120557.jpg

Auch die Unterkunft ist die Schönste in Hawaii bisher: Sharon ist eine ältere Dame, die 3 Zimmer ihrer Pool-Villa in Kailua an Gäste vermietet. Wir haben uns hier sofort wohl gefühlt, es ist irgendwie als würde man bei einer reichen Tante übernachten, die zudem jeden Tag leckeren Kaffee und Frühstück macht. ;)

large_P1120442.jpg
P1120535.jpg P1120549.jpg

Natürlich darf auf Hawaii das Surfen nicht fehlen, und so machten wir uns auf nach Waikiki zur "Pro Surf School", wohin auch sonst :D
Nach einer kurzen theoretischen Einführung ging es ab ins Wasser. Es war sehr ruhig, aber mit kontinuierlich Surf-Anfänger-tauglichen Wellen. Die erste Lektion war: Der Surflehrer schob uns passend zu einer Welle an, wir mussten aufstehen und dann so weit es ging surfen. Erstaunlicherweise klappte dies sehr gut. Natürlich waren ein paar Stürze auch dabei ;)
Lektion #2: Auf eine passende Welle warten, dann kurz bevor diese bei einem ankommt mit den armen lospaddeln und sobald die Welle einen eingeholt hat aufstehen und so weit es geht surfen. Das war schon viel schwerer und klappte aufgrund der kleinen Wellen nicht so gut.
Trotzdem hatten wir tierischen Spaß, waren nach den 2 Stunden aber richtig ausgepowert und stellenweise vom Surfbrett aufgeschürft. Bilder von uns selbst konnten wir leider nicht machen (wollten nicht riskieren die GoPro zu verlieren, da diese im Wasser untergeht wie ein Stein), aber es sah in etwa so aus:
large_Really_Big_Wave.jpg
(Quelle: http://www.shareyourride.net/travelguide/Its_Never_Too_Late_To_Become_A_Surfer_Dude/ )

Auf der Suche nach einem ganz bestimmten Ort (dazu gleich mehr), landeten wir zuerst an einem schönen Strand an O'ahus NorthShore. Schon als wir am Strand entlang gingen um ein schönes Plätzchen für uns zu finden, und zu überprüfen ob es sich um den gesuchten Ort handelt, haben wir 2 Schildkröten im Wasser entdecken können, die direkt an der Brandung entlang schwommen. Wir haben nicht lang gezögert, unsere Schnorchel-Ausrüstung ausgepackt und sind ins Wasser. Ich war gerade dabei hinter einer Schildkröte zu schwimmen um diese zu Filmen, als mich Tanja zu sich rief. Ich schwamm zu ihr, über einen kleinen Felsvorsprung hinweg, als ich mich für einen kleinen Augenblick richtig erschrak: Plötzlich schwamm unter mir eine riesige Schildkröte (Panzer-Durchmesser ca. 1 Meter), die mir Tanja zeigen wollte. Aber seht selbst:

Und hier noch ein Bild von einer kleinen Schildkröte:
large_GOPR1525_bearbeitet.jpg

Anschließend setzten wir uns wieder ins Auto und fuhren noch eine Weile den Strand entlang, bis wir den gesuchten Ort endlich gefunden haben: Die Absturzstelle des Oceanic Fluges 815, der am 22.09.2004 während des Fluges in der Mitte auseinandergebrochen ist. Der hintere Teil stürzte bei dem Unglück ins Meer, der vordere und mittlere Teil auf die Insel. 47 Personen überlebten den Absturz, an dessen Stelle wir uns an diesem Tag eingefunden hatten:

So sieht es dort heute aus:
large_1488706_66..550048931_o.jpg

So sah es nach dem Absturz dort aus:
large_170_PDVD_266.jpg

184_PDVD_381.jpg

Vielleicht haben eingefleischte Fans es schon erraten: Natürlich handelt es sich nicht um den Schauplatz einer unglaublichen Tragödie, sondern um den Drehort zur Fernsehserie "LOST", die großteils auf O'ahu gefilmt wurde.
Neben dem Strand befindet sich das Camp Erdman, das als Drehort für das Camp "Der Anderen" diente, zudem finden sich auf der Insel auch zahlreiche weitere Drehorte, wie die Höhlen, der Jungle und der Tempel

Am nächsten Tag ging es mitten in der Nacht (um 5:30 mussten wir aufstehen) los zum Tauchen. Dazu mussten wir nach Honolulu fahren (die Entfernungen auf O'ahu sind alle nicht sonderlich groß, nach 30min Fahrzeit waren wir schon dort - um einmal quer über die Insel zu fahren braucht man 60min). Erst auf dem Boot erfuhren wir, dass das Wrack zu dem wir tauchen werden in über 30m Tiefe liegt. Mit unserer Open-Water-Diver-Lizenz dürfen wir eigentlich auf maximal 18m abtauchen, aber die Crew versicherte uns, dass wir problemlos mit auf den Tauchgang gehen können. Es gab für jedes Taucher-Paar einen eigenen Instruktor, somit waren wir unter ständiger Beobachtung. Die GoPro hatten wir nicht mit dabei, da ich mir nicht mehr sicher war ob sie überhaupt bis 30m Wasserdicht ist (habe nachgeschaut, sie ist bis 60m Wasserdicht). So konnten wir uns voll und ganz auf den Tauchgang konzentrieren, und unsere lieben Leser müssen mit Fotos aus dem Internet vorlieb nehmen, die lange nicht die schier endlose Sichtweite wiedergeben können, die wir an diesem Tag hatten:

large_maxresdefault.jpg
(Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=hxBs06GURgc )

large_img_3272.jpg
(Quelle: http://thehawaiianexperience.wordpress.com/biologi/ )

large_175_7508.jpg
(Quelle: http://spleen-me.com/blog/?p=16 )

Was soll ich sagen - es wahr atemberaubend! Das Schmuggler-Schiff wurde 1999 konfisziert, und anschließend als Attraktion für Taucher versenkt. Wir konnten nicht nur um das Boot herum tauchen, sondern sogar in die Kommandokabine hineintauchen und uns an den Platz des Kapitäns stellen. Die Korallen und die Fischwelt war wunderschön, leider haben wir keine Riff-Haie gesehen, aber viele andere Fische und einen riesigen Stachel-Rochen mit weißen Punkten. Das war bisher unser schönster Tauchgang :)

Der 2te Tauchgang folgte nach einer kurzen Pause und ging über ein Riff in ca. 10m Tiefe. Nach dem Wrack konnte uns das aber nicht mehr groß beeindrucken und verglichen mit dem Riff auf Jamaika war es eher langweilig, aber ein schöner Ausklang des spannenden Vormittags.

Unseren letzten Tag und die letzte Nacht auf Hawaii verbrachten wir dann in Waikiki. Total überlaufen von Touristen, keine natürlichen Schattenplätze am sehr gepflegten Strand vorhanden und Lärm ohne Ende. Keine Ahnung wie man das entspannend finden kann:
large_P1120572.jpg

Wenigstens hatten wir von unserem Hotelzimmer aus noch ein bisschen Meerblick:
large_270_P1120566.jpg

Als wir in Waikiki am letzten Abend im Supermarkt einkaufen waren, fuhren auf einmal etliche gepanzerte schwarze Geländewagen, begleitet von Polizeieskorten in falscher Richtung durch die danebenliegende Einbahnstraße. Die Menschen am Straßenrand flippten förmlich aus und wir wussten nicht so recht was da auf einmal los war. Die Kassiererin erklärte uns fröhlich und völlig aufgebracht, dass das Mr. President Barack Obama samt Familie wäre. Die Obamas verbringen jedes Jahr ihren Weihnachtsurlaub auf O'ahu. Leider konnten wir keinen Blick auf die Präsidentenfamilie ergattern.

Kurioses & Wissen das man nicht braucht, aber mit dem man angeben kann

  • Nachdem die Filmcrew von LOST das Set vom Flugzeugabsturz am Strand aufgebaut hatte, gingen immer wieder Notrufe bei der Polizei ein, von Personen die von einem schrecklichen Flugzeugabsturz am Strand berichteten. Daraufhin musste die Filmcrew das Set mit großen Schildern als solches kennzeichnen
  • Auch zahlreiche der Rückblick-Szenen in LOST, die eigentlich in England, Korea, dem Irak oder Australien spielen, wurden auf O'ahu gedreht.
  • Neben LOST und zahlreichen anderen Produktionen, wurde auch "Jurassic Park" auf O'ahu gedreht.
  • Der Name Wikipedia ist ein Kofferwort, das sich aus "Wiki" und "Encyclopedia" (dem englischen Wort für Enzyklopädie) zusammensetzt. Der Begriff "Wiki" kommt wiederum vom hawaiischen Wort für "schnell".
  • Ein großer Grundstein für die Entwicklung des heutigen W-Lans wurde auf Hawaii gelegt: 1969 entwickelte die Universität von Hawaii ein Funknetzwerk namens Aloha-Net. Dieses Funknetzwerk verband die einzelnen Teile der Uni, die sich auf mehreren Inseln befinden, mit dem Zentralrechner auf Oahu

Eingestellt von TanJo 14:09 Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika Tagged hawaii o'ahu Kommentare (1)

Oh Hawaii, du kannst sooo grausam sein ^^

sunny 28 °C

Aloha alle zusammen!
Wir wünschen euch allen wunderbare Hawaiinachten :)
Auch wenn es bei euch keinen Schnee gibt – wir haben hier ja auch keinen … ^^
Wir denken an euch und sind schon ein bisschen traurig, dass wir nicht zusammen bei leckeren Essen und Trinken bei Kerzenlicht die Geschenke auspacken können – aber wir trösten uns einfach indem wir surfen und tauchen gehen ;)
large_1498743_10..450759499_o.jpg

Am 17.12. sind wir in Hilo (Ostküste Big Island/Hawaii) am wohl süßesten Flughafen der Welt (zumindest von denen die wir kennen) gelandet. Man steigt aus dem Flugzeug aus geht eine Treppe runter und schon ist man draußen ^^

Wir blieben zwei Tage in Hilo.
Eigentlich wollten wir mit dem Helikopter eine Runde um die Insel fliegen und uns den aktiven Vulkan: „Kīlauea“ von oben anschauen. Gut dass wir das nicht schon vor Monaten gebucht hatten, den viel zu sehen hätte es nicht wirklich gegeben. Der Lava-See des Vulkans ist momentan nicht sehr groß, auch sonst fließt keine Lava und das Wetter am Vulkan war auch sehr diesig, sodass wir keine gute Sicht gehabt hätten (Hawaii mag uns nicht #1). So haben wir uns entschieden – auch weil ich eh nicht sooo gerne fliegen wollte – dass wir uns die rund 200€ pro Person für andere Sachen sparen.
So sind wir am ersten Tag zum Richardson Beach geradelt (ganze 15 Kilometer Hin- und Rückweg ;)) in der Hoffnung Schildkröten zu sehen … aber Pustekuchen … keine Schildkröten für uns (Hawaii mag uns nicht #2). War aber trotzdem sehr schön dort. Der Strand ist ganz schwarz – wegen dem Vulkangestein – und es drücken unterirdische Quellen Süßwasser ins Meer. Dadurch ist das Wasser am Strand zwar sehr kalt aber man hatte eine tolle Sicht beim Schnorcheln :)
270_P1110913.jpg P1110907.jpg
(Never ride the turtles!!)

P1110918.jpg P1110926.jpg
P1110973.jpg P1110955.jpg

Am zweiten Tag sind wir zu den Akaka-Falls gefahren. Zwei sehr schöne aber doch recht unspektakuläre Wasserfälle. Man kann sie nur von sehr weiter Entfernung betrachten und alle Wege wurden zubetoniert … War aber trotzdem sehr schön, weil ein ganz toller Regenwald außen herum ist :)
large_GOPR1417.jpg
large_P1120004.jpg
(Tropenforscher-Tanja)

large_GOPR1436.jpg

Danach sind wir weiter in unsere Unterkunft am Vulkan gefahren. Eine ganz süßes Bed and Breakfast mitten im „Dschungel“
large_P1120293.jpg

Der Vulkano Nationalpark ist schon einen Besuch wert! Leider gab es ja keine flüssige Lava – wo doch der Johannes so gerne ein Stöckchen in sie reinstecken wollte … ^^
Aber eine Wanderung durch die Schwefelbänke, eine Lava-Röhre, einen alten (erstarrten) Lava-See und vor allem der Anblick des aktiven Lava-Sees in der Nacht haben ihn ein wenig dafür entschädigt ;)
large_P1120162.jpg
large_P1120213.jpg
large_GOPR1456.jpg
P1120078.jpg P1120223.jpg
P1120181.jpg P1120277.jpg
large_P1120276.jpg

Am nächsten Tag sind wir dann an die Westküste gefahren – genauer nach Kailua-Kona. Unterwegs haben wir Halt am südlichsten Punkt von den Vereinigten Staaten gemacht – den South Point – super langweilig. Aber dort sind wir eigentlich nur vorbei gekommen, weil wir zum „Green Sand Beach“ wollten. „Green Sand Beach is named Papakolea. The green sand gets it’s color from olivine crystals created from eruptions to a dormant volcano years ago. Nestled in Mahana Bay, this is truly a unique place and one of only two green sand beaches in the world.“ (Quelle: http://www.greensandbeachhawaii.com/)
Im Prinzip muss man das auch nicht unbedingt gesehen haben, aber als wir dort waren gab es super große Wellen und wir hatten eine Menge Spaß:
large_P1120311.jpg
270_P1120330.jpg P1120352.jpg

Leider haben wir dann auf dem weiteren Weg im Radio gehört, dass aufgrund der hohen Wellen die meisten Beach Parks an der Westküste gesperrt waren – aber nur bis zum nächsten Morgen, also eigentlich kein Problem. Aber auch den ganzen nächsten Tag waren viele Strände gesperrt und an denen die offen waren, waren die Wellen ziemlich stark sodass man nicht weit ins Wasser konnte, geschweige denn schnorcheln (Hawaii mag uns nicht #3)
Die erfahrenen Surfen hatten aber ihren Spass daran, die hohen Wellen zu reiten …

Heute sind wir dann von Big Island innerhalb von 45 Minuten auf die Insel Oahu geflogen. Eigentlich hatten wir einen Flug für 11 Uhr gebucht – der wurde aber am Abend zuvor gecancelt sodass wir erst um 13:30 fliegen konnten. Jedoch mussten wir unseren Mietwagen um 10:30 am Flughafen abgeben sodass wir mal wieder 3 Stunden am Flughafen warten mussten (Hawaii mag uns nicht #4). Gut das es Laptops mit Filmen gibt ^^
Dafür durften wir in diesem kleinen Jet fliegen:
large_P1120422.jpg

Nochmal schöne Weihnachten und besinnliche Feiertage
Tanja (und Johannes)

Eingestellt von TanJo 23:57 Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika Tagged hawaii big_island Kommentare (2)

Los Angeles

sunny 22 °C

Unsere Zeit in LA verbrachten wir bei Guido, einem Portorikaner der in Long Beach zusammen mit seinem Pitbull „Adonis“ wohnt. Beide waren super nett, und wir hatten einige lustige Gespräche.
Von Los Angeles hätten wir uns irgendwie mehr erwartet. Aber wir haben im Vorfeld auch schon von vielen Seiten gehört, dass es eigentlich nicht viel zu sehen gibt, und die Entfernungen zwischen den Sehenswürdigkeiten enorm sind. Wir standen zudem auf so gut wie jeder Autofahrt in und um Los Angeles im Stau. Wegen den großen Entfernungen haben sehr viele Leute Autos.
Natürlich durfte ein Besuch des Walk of Fames nicht fehlen. In den Seitenstraßen haben wir relativ schnell einen kostenfreien Parkplatz gefunden, was in San Francisco deutlich schwieriger war.
large_P1110729.jpg
270_P1110740.jpg 270_P1110750.jpg
large_P1110746.jpg

Nachdem wir dort langgelaufen sind und unter anderem das Chinese Theater gesehen haben, dachten wir uns: Wir könnten uns ja noch den Sonnenuntergang in Venice Beach anschauen, ist ja nur 15km entfernt!
Eine Fahrt in Schrittgeschwindigkeit durch das wunderschöne Beverly Hills, kamen wir über eine Stunde später pünktlich NACH DEM SONNENUNTERGANG !!!! am Venice Beach an. Hier war nicht mehr viel los – die meisten Geschäfte hatten schon geschlossen, die Skater konnten wegen der Dunkelheit nicht mehr fahren – einzig die Green Doctors, die einem binnen 20min eine schlimme Schmerz-Krankheit diagnostizieren und medizinisches Marihuana verschreiben waren noch da.
270_P1110863.jpg
( Archiv-Foto )

Am nächsten Tag stand ein Absolutes Highlight (für mich) auf dem Plan: Der SixFlags Magic Mountain Vergnügungspark. Im Vergleich zum größten deutschen Freizeitpark (Europapark), reihen sich hier viel mehr High Thrill Achterbahnen aneinander. Da es in den Vereinigten Staaten nicht so restriktive Beschränkungen bezüglich g-Kräften gibt, die auf den menschlichen Körper einwirken dürfen, sind einige von diesen Achterbahnen so hart, dass sich bei der Fahrt stellenweise das Sichtfeld von außen nach innen verdunkelt, und man am Ende etwas benommen aus den Bahnen torkelt. Somit waren die Fahrten doch deutlich anstrengender als gedacht, aber dafür umso lustiger :). Am besten gefallen hat uns Tatsu, eine Achterbahn die man quasi in Superman-Flugstellung mit bis zu 100km/h durchfährt. Das war wirklich ein ganz neues Fahrgefühl und zum Glück war diese Bahn sehr gut verträglich ;) (Tanja war trotzdem am Ende des Tages übel – Weichei! :D ).
Wenn man in der Nähe ist – auf jedenfall einen Besuch wert!!!
large_P1110775.jpg
large_P1110778.jpg
large_Tatsu.jpg
(Quelle: http://www.sixflags.com/magicMountain/rides/Tatsu.aspx )

large_SixFlags.jpg

Wir haben dann noch einen Ausflug zum Observatorium gemacht, von dem aus meinen einen super Ausblick über LA hat – leider hatte es an diesem Tag geschlossen, aber da wir Vormittags da waren, wäre es eh viel zu hell gewesen um in die Sterne zu schauen.
large_GOPR1391.jpg
270_P1110826.jpg 270_P1110829.jpg
large_GOPR1404.jpg

Wir entschieden uns dann mal in unser Navigationsgerät „Hollywood Sign“ einzutippen, und fuhren los. Der Weg war wunderschön – viele kleine verwundene Straßen haben uns durch „Bel Air“ geführt, vorbei an großen Villen und schönen Gärten. Ein paar Schilder mit der Aufschrift „No access to Hollywood-Sign“ ließen wir hinter uns, um dann einen tollen Ausblick auf den Schriftzug zu erreichen. (Danach ging es leider wirklich nicht mehr weiter, die Straße war mit einem großen Tor versperrt ;) )
large_P1110835.jpg
large_270_P1110841.jpg large_270_P1110848.jpg

Fazit zu Los Angeles: War ganz nett es mal zu sehen, aber muss man definitiv nicht auf seine Liste für eine USA-Reise setzen (außer den SixFlags Park, da muss man hin!!! ;) )

Eingestellt von TanJo 09:51 Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika Tagged los_angeles Kommentare (2)

San Francisco

sunny 15 °C

In San Francisco kamen wir bei unseren CouchSurfing-Hosts Andrej und Lindsey unter. Die beiden wohnen in Nob Hill (einem wirklich schönen Stadtteil) in einem 35m² 1-Zimmer Appartement, dass sie netterweise mit uns geteilt haben. Obwohl wir uns den kleinen Raum zusätzlich noch mit 2 Katzen teilen mussten, war dieser Aufenthalt unser bisher bestes CouchSurfing-Erlebnis. Lindsey und Andrej waren supernett und wollen demnächst nach Europa auswandern. Eventuell nach München oder Wien.
large_20131213002929.jpg

San Francisco hat uns wirklich gut gefallen. Irgendwie eine Mischung aus Washington und New York – schöne Häuser, unglaublich steile Straßen. Viel mehr grün als in New York, aber auch viel mehr Obdachlose.
large_P1110325.jpg
(Das patriotischste Bild, das Tanja je gemacht hat ;) )

large_GOPR1294.jpg

Im Vergleich zu LA, wo wir momentan sind (mehr dazu in ein paar Tagen), hat San Francisco viel Interessantes zu bieten. Um die Stadt zu erkunden haben wir uns Fahrräder ausgeliehen, haben die Seelöwen am Hafen besucht, und anschließend die Golden Gate Bridge überquert. Nach einer anstrengenden Fahrt den Berg hinauf, konnten wir einen wirklich tollen Ausblick auf San Francisco genießen:
P1110405.jpg P1110411.jpg
large_P1110504.jpg

Natürlich durfte ein Besuch von Alcatraz nicht fehlen, der uns gut gefallen hat. Im Vergleich zum Audio-Guide bei der Freiheitsstatue, war der Audio-Guide hier wirklich klasse. Die 2 Stunden vergingen wie im Flug und waren sehrninteressant.
Da es auf der Alcatraz-Insel keine natürlichen Fressfeinde gibt, haben sich hier viele Vogelarten niedergelassen, und sogar Kolibris konnten wir entdecken.
large_P1110430.jpg
P1110397.jpg P1110388.jpg

Wir haben noch einen Ausflug ins Silicon Valley gemacht, und Google besucht. Erst als wir das Google-Gelände wieder verlassen haben, hat uns ein Sicherheits-Mann darauf aufmerksam gemacht, dass es eigentlich „Private Property“ ist, und wir uns hier nicht aufhalten dürfen ;) Wirklich viel zu sehen gab es von außen allerdings eh nicht. Einzig die Figuren zu den verschiedenen Android-Versionen durfte man besichtigen, ohne Ärger zu bekommen ;)
large_P1110562.jpg
P1110566.jpg P1110563.jpg
large_P1110552.jpg

Anschließend sind wir noch in das Intel-Museum, das einen kleinen Einblick in die Geschichte der Computerchips bietet, aber insgesamt nicht sooo sehenswert ist.

Auf dem Weg nach LA haben wir die Golden Gate Bridge ein zweites Mal besucht, diesmal lag sie fast komplett in Nebel/Wolken:
large_P1110686.jpg

Anschließend sind wir noch zu den Muir Woods gefahren, einem Nationalpark mit Sequoia-Bäumen, der höchsten Baumart auf der Erde. Der höchste Baum dort ist 80m hoch! Normalerweise kostet es 7$ Eintritt pro Person, da wir aber so früh am Morgen dort waren, gab es für uns kostenlosen Eintritt :)
P1110622.jpg P1110662.jpg
large_270_P1110667.jpg

Kurioses & Wissen das man nicht braucht, aber mit dem man angeben kann

  • Die aktuelle Android Version KitKat ist ein Joint-Venture mit dem Schoko-Riegel-Hersteller. Mit Gewinncodes auf den Riegeln konnte man Smartphones gewinnen. Allerdings ist KitKat damit ein großes Risiko eingegangen: Hätte die Version Fehler/Sicherheitslücken gehabt, wäre dies für immer in Verbindung mit KitKat geblieben.
  • 20% der Mäuse die auf Alcatraz leben haben ihre Fellfarbe über die Jahre hinweg an die Farbe des Betons angepasst
  • Der Sound den Darth Vaders Shuttle-Türe beim Öffnen macht, ist der Originalton den die Zellentüren in Alcatraz beim Schließen machen

Eingestellt von TanJo 11:04 Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika Kommentare (2)

(Einträge 26 - 30 von 45) « Seite 1 2 3 4 5 [6] 7 8 9 »