Reise blog von Travellerspoint

KL - Kuala Lumpur

sunny 34 °C

Als nächstes stand die Hauptstadt von Malaysia auf unserem Reiseplan: Kuala Lumpur. Schon lange vorher hatten wir mit meinem guten alten Freund von mir - Daniel - abgemacht, dass wir ihn dort treffen werden. Er ist vor vielen Jahren mit seinen Eltern nach Connecticut (USA) gezogen, hat danach für 2 Jahre in China (Hong Kong) gelebt, und wohnt und arbeitet jetzt seit 1,5 Jahren in einem Randbezirk von Kuala Lumpur.
Er bot direkt an mit uns ein wenig durch die Innenstadt zu laufen, warnte uns aber gleich vor, dass Kuala Lumpur nicht viel zu bieten hat – und so war es auch. Einzig die Petronas Towers sind bei Tag wie auch bei Nacht ein wirklicher Hingucker. Sie wirken auf Bildern jedoch viel größer als sie in Wirklichkeit sind. Dennoch überragen sie fast alle Gebäude in KL, dessen Stadtbild aus vielen neuen Hochhäusern und modern Gebäuden geprägt und ein krassen Kontrast zu den in unseren Augen oft „heruntergekommenen“ und“ vernachlässigten“ Außenbezirken und Dörfern von Malaysia ist.

Wir sind dann noch ein bisschen durch China-Town gelaufen, aber nachdem wir jetzt in fast jeder größeren Stadt schon ein „China-Town“ besucht haben, können wir getrost sagen: Kennt man eines – kennt man alle!

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Am nächsten Tag trafen wir uns nochmal mit Daniel um zusammen im größten Indoor-Kletterpark von Malaysia ein bisschen ins Schwitzen zu kommen. Es war wirklich sehr anstrengend, jedoch hat es auch sehr viel Spaß gemacht.
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Josh und Tanja

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Daniel

Kurioses & Wissen das man nicht braucht, aber mit dem man angeben kann

  • Die Petronas Towers sind die höchsten Zwillingstürme der Welt
  • Die Türme wurden im Wettstreit von 2 verschiedenen Bauteams gebaut. Um das Wettbauen zwischen den zwei Bauteams noch einmal spannender zu machen, traf man die Entscheidung, dass die Montage der Spitzen zum gleichen Zeitpunkt beginnen sollte. Das Team des Turms 2 hielt sich jedoch nicht daran, es baute im Inneren „seines“ Turmes die Spitze heimlich zusammen und schob sie am Ende aus dem Gebäude oben heraus. Dadurch gewann das Team 2, Turm 1 folgte mit dem Erreichen der endgültigen Höhe eine Woche später

Ganz liebe Grüße nach Hause!
Johannes ( und Tanja )

Eingestellt von TanJo 19:07 Archiviert in Malaysia Tagged kuala_lumpur Kommentare (2)

Melaka

sunny 35 °C

Unser nächster geplanter Stop nach Tioman Island war Melaka. Die Fähre verkehrt derzeit, wie im letzten Eintrag schon erwähnt, nur 1x täglich und zwar immer abhängig von Ebbe und Flut und dem herrschenden Wetter ( diesmal fuhr sie um 15:00Uhr ). Der letzte Bus nach Melaka fährt allerdings schon um 17:00. Eine ganz knappe Geschichte… denn reine Fahrzeit der Fähre sind 1,5h und vom Fährhafen in Mersing zum Bus-Terminal braucht man ca. 10min mit dem Taxi.

Erst sah es sehr gut aus: Die Fähre fuhr pünktlich ab und statt der von uns angenommenen 2 Zwischenstopps an der Küste von Tioman ( wie bei der Hinfahrt ) machte sie nur einen Stopp und diesen sehr zügig. Alles sah danach aus, als würden wir gegen 16:30 in Mersing anlegen. Kurz vor der Küste hielt die Fähre jedoch unvermittelt an. Keiner wusste so recht was los war, und wir trieben einfach nur so dahin. Nicht nur wir, sondern auch anderen Fahrgästen die noch Busse erwischen wollten, wurden langsam unruhig. Leider verging die Zeit ohne ein Wort der Erklärung und erst um 16:55 setzten wir uns wieder in Bewegung. Zwar ging das Anlegen und Aussteigen dann sehr flott – aber als wir um 17:05 aus dem Fähr-Terminal rauskamen, war es zu spät für den Bus. Natürlich warteten die Taxifahrer schon wie die Geier und hätten uns liebend gerne für 77€ nach Melaka gefahren. Wir entschieden uns dann doch dazu noch eine Nacht in Mersing zu bleiben und am nächsten Morgen den Bus zu nehmen. Mit Übernachtung und Bus-Tickets haben wir uns dadurch im Vergleich zum Taxi 50€ gespart. Unsere Vermutung ist langsam, dass die Fährbetreiber mit den Hoteliers und Taxis unter einer Decke stecken und die Verzögerung mutwillig war, um deren Geschäft anzukurbeln – solche Schurken ^^ ;)

Melaka hat eigentlich nur ein sehenswertes Ziel: Die historische Altstadt. Diese wird seit 2008 auf der Liste der Weltkulturerbe der UNESCO geführt und ist wirklich sehenswert. Da diese aber nicht sehr groß ist, war der Eintages-Aufenthalt mehr als ausreichend. Allerdings war es hier auch so heiß wie noch nie auf unserer Reise. 35 °C im Schatten, dazu absolute Windstille und enge Gassen. Sowohl vom Himmel als auch von der Straße brannte uns die Hitze entgegen.

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In Malaysia gibt es übrigens sehr viele indische Restaurants und hier in Melaka haben wir das bisher beste auf unserer Reise entdeckt. Gleich 2 mal gingen wir dort zum Essen und haben es richtig genossen. In Deutschland ist die indische Küche ja leider meist etwas teurer. Hier in Malaysia zahlten wir für 2 Hauptgerichte mit ofenfrischen Nan-Broten und Getränken (Mango-Lassi) insgesamt 6,40€

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Viele Liebe Grüße
Johannes ( und Tanja )

Eingestellt von TanJo 01:22 Archiviert in Malaysia Tagged melaka Kommentare (0)

Gesundbrunnen Tioman Island ( Malaysia )

sunny 33 °C

Von Singapur ging es mit dem Bus nach Malaysia. Das war wirklich schnell und einfach, da unser Couchsurfing-Host Cedric praktisch direkt an der Grenze wohnt. Aber auch immer wieder nett wie einfach man Geld sparen kann: Die ersten Treffer bei Google zeigen Reiseunternehmen, die für 60$ von Singapur nach Mersing (Fährhafen nach Tioman-Island) fahren. Sucht man aber weiter und informiert sich ein wenig, findet man heraus, dass man für 2,40$ mit dem öffentlichen Bus von Singapur über die Grenze gefahren wird, und dort dann in einen Malaysischen Bus einsteigen kann, der die weitere Strecke nach Mersing für 2$ pro Person fährt. Die günstige Variante dauert lediglich 15-20min länger.

Von Mersing aus verkehrt derzeit einmal am Tag - wenn es das Wetter zulässt - eine Fähre zu unserem ersten Ziel in Malaysia: Tioman Island. Lange vorher wussten wir nicht ob es vom Wetter her klappt, da im Februar noch Monsun-Zeit ist, und erst ab März mit stabilem Wetter gerechnet werden kann. Doch in den letzten Tagen zeichnete sich schon ab, dass uns wunderbares Wetter erwarten würde. Leider spielte meine ( Johannes ) Gesundheit nicht mit wie sie sollte. Nach der Ankunft in Mersing lag ich mit Hals-, Kopf-, Ohren- und Gliederschmerzen flach. Bestimmt hatte mich Tanja angesteckt, die schon die Tage zuvor immer mal wieder über die gleichen Symptome, wenn auch in abgeschwächter Form, klagte. Wir verbrachten die Nacht in Mersing und da sich am nächsten Morgen eine leichte Besserung der Schmerzen zeigte, war ich fit genug die Fähre nach Tioman zu nehmen. Hier war wirklich der Beste Ort um wieder gesund zu werden! Da Monsun-Zeit ist, haben die meisten Resorts noch geschlossen und die Offenen verkaufen ihre Zimmer zu „Schnäppchen-Preisen“. Wir sind hier in einem Hotel, ausgelegt für mehrere hundert Personen, und teilen uns die Liegen nur mit einer Hand voll anderer Urlauber.
Das Wetter ist perfekt, das Meer schön warm, der Pool erfrischend kalt das Essen hervorragend. So können wir hier in der Abendsonne liegend wieder gesund werden, die aufgeschobenen Blog-Einträge schreiben, die weitere Reise planen, Bücher lesen und die Seele baumeln lassen.
Der einzige Wehrmutstropfen: Wir konnten leider nicht tauchen, oder schnorcheln gehen!!! Und da haben wir sicher was verpasst. Aber Hauptsache wieder gesund und gestärkt für die weitere Reise ^^

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Viele Grüße aus dem Paradies!
Johannes ( und Tanja )

Eingestellt von TanJo 04:57 Archiviert in Malaysia Tagged tioman_island Kommentare (2)

Good bye Vietnam :( Hallo Singapur :)

sunny 31 °C

Nach etlichen Fahrten in Zügen und Bussen, war ich richtig froh mal wieder in ein Flugzeug zu steigen (Tanja sieht das ganz anders ;) ).
Wegen einer einzelnen Person, die ein Problem mit dem Visa hatte, verzögerte sich der Abflug um 40min… ( wäre er mal früher zum Flughafen gekommen… argh..! ) Nervig, dass die Airlines das Inflight-Entertainment immer erst nach Erreichen der Reiseflughöhe aktivieren!

In Singapur angekommen, ging es erstaunlich schnell durch die Kontrollen und unser Gepäck drehte auch schon wartend auf uns seine Runden auf dem Gepäckband.
Unser Couchsurfing-Host Cedric hatte uns bereits vorab mitgeteilt, wie wir zu ihm fahren können und uns empfohlen das 3-Tage-Touristen Ticket zu kaufen. Am Ticketschalter angekommen dann der Frust: „We are closed from 4pm to 5pm for meal break“. Natürlich war es kurz nach 4, da ärgert man sich gleich noch mehr über den verspäteten Abflug wegen EINER PERSON, die nicht früh genug am Flughafen war. Naja, hilft ja nix ;) Obwohl schon deutlich vor 5Uhr wieder Mitarbeiter im Schaltergebäude zu sehen waren, wartete man genüsslich bis 5:01pm um uns die Tickets zu verkaufen. Ab zum Bus – der uns natürlich genau vor der Nase davon fuhr. ( Hab ich schon erwähnt, dass ohne die Verspätung wegen EINER PERSON sicher alles glatt gelaufen wäre? ;) ).

Knapp 2 Stunden Busfahrt später, kamen wir dann in den Woodlands, ein Wohnbezirk von Singapur nahe der Malaysischen Grenze, bei Cedric an. Dieser ist wirklich nett und lustig. Angeblich ist er 61 Jahre alt, kam uns aber deutlich jünger vor. Ein bisschen hat er mich an Jackie Chan erinnert, wenn er gelacht hat ( was er sehr oft tat ). Wir stellten nur kurz unser Gepäck ab, und wurden gleich von ihm zum Essen eingeladen. Ich weiß nicht mehr wie es hieß, aber lecker war es nicht – Tanja fands allerdings sehr gut ;)
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Wir hatten uns eigentlich darauf eingestellt nach dem Essen wieder zurück in die Wohnung zu fahren, aber Cedric war anderer Meinung und beschloss uns Singapur zu zeigen ( mittlerweile war es schon 8 Uhr abends ). Mit der Metro, die durch viele super moderne und chic aufgemotzte Stationen fährt, ging es in 1,5 Stunden zum Herzen von Singapur, zur „Beachfront“, der Haltestelle direkt unter dem Marina Bay Sands. WOW! Ich war wirklich beeindruckt. Klar – man hat das Gebäude schon oft auf Fotos gesehen, aber in Echt ist das eine ganz andere Hausnummer. Spektakulär – vor allem bei Nacht! Nebenan liegt „Gardens by the Bay“, ein schön angelegter Naturpark. Wir liefen eine ganze Weile, bis wir das Marina Bay Sands einmal halb umrundet hatten, und überquerten eine kleine Fußgängerbrücke zu einem groß angelegtem Fest zum chinesischen Neujahr.
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Von dort aus ging es mit der Metro einige Stationen weiter zu Clarke Quay, einem tollen Viertel mit Clubs, Restaurants und Bars, das ganz nach unserem Geschmack war. Aus vielen Richtungen schallte sehr gute Livemusik aus den Bars, und auf Grund des ganzjährig warmen Klimas hatten diese natürlich alle wunderschöne Außenbereiche die zum Verweilen einluden.
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Ganz schön müde und erschöpft ging es mit der letzten Metro um kurz nach Mitternacht wieder zurück. Aber uns war schon jetzt klar: Singapur gefällt uns richtig gut!

Am nächsten Tag (nachdem wir ausgeschlafen hatten), trafen wir uns mit Anish, einem anderen Couchsurfer, der uns angeboten hatte uns ein bisschen Singapur zu zeigen, in einem Café, dass wir ( bzw. eigentlich Marcel mit seiner tollen Café-Karte für unserer Reise ) ausgesucht hatten. Nach 2 schmackhaften Cappuccinos ging es zum Wahrzeichen von Singapur: „Merlion“. Merlion ist ein Kunstwort aus „Mermaid“ und „Lion“ und ist eigentlich eine Mischung aus Löwe und Fisch. Der Löwenkopf symbolisiert Stärke und Furchtlosigkeit, der Fischkörper den Ursprung aus und die Verbundenheit mit dem Meer.
Danach führte uns Anish noch nach China-town, verließ uns aber kurz darauf, da er spontan von Freunden ins Kino eingeladen wurde.
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Ich hatte noch ein TOLLES Geburtstagsgeschenk von meinen Freunden, dass es am Abend einzulösen galt: Ein Singapore Sling in der Long Bar im Raffles Hotel, in der dieser Cocktail 1912 erfunden wurde.
In ganz Singapur ist es übrigens verboten Müll auf die Straßen zu werfen, was auch sehr hoch bestraft wird: Zigarettenkippe: 300$, Trinken und Essen im Zug: 500$, Kaugummi kauen ( ja, das kauen reicht schon, da davon ausgegangen wird, dass er danach auf dem Boden landet ): 500$, anderen Müll wegschmeißen: bis zu 2000$.
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Die Long Bar ist neben der Geburtsstätte des leckeren Cocktails auch der einzige öffentliche Ort in Singapur, an dem man eine dieser Regeln brechen darf: Auf den Tischen stehen Behälter mit ungeschälten Erdnüssen. Man muss die Schalen in der Bar auf den Boden werfen. Tut man dies nicht, wird der Kellner dies für einen Erledigen und sie vom Tisch auf den Boden befördern. Somit ist der ganze Boden voller Schalen, was beim darüber gehen schon etwas seltsam ist ;)
Der Singapore Sling hat übrigens fabelhaft geschmeckt! Am Ende bezahlten wir für 2 Cocktails umgerechnet 37€. Normalerweise hätten wir niemals so viel Geld dafür ausgegeben, von daher war das Geschenk perfekt um an diesen legendären Ort zu kommen! Danke! :D
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Danach machten wir uns nochmals auf zum Marina Bay Sands um Fotos bei Nacht zu machen. In der Nacht zu vor hatten wir einfach zu wenig Zeit und kein Stativ dabei. Wir sahen uns dann auch noch die Wasser-Show vorm Marina Bay Sands an. Hier wird von oben herunter, und von der anderen Uferseite herüber mit Lasern und Projektoren eine sehr schöne Musik- und Lichtshow auf eine Leinwand aus Wassernebel gezaubert. Wirklich sehenswert – mit Feuer und Seifenblasen als Special Effects! – und umsonst :)
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Am nächsten Tag ging es gestärkt mit leckerem Cappuccino verbunden mit einem Besuch des hübschen, arabisch angehauchten Stadtviertels „Arab Street“ mit seiner Sultan Moschee – auch Masjid Sultan genannt – zu den „Gardens By the Bay“.
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Hier kann man viel Zeit damit verbringen, durch die toll angelegte Landschaft zu schlendern, und die „Super Trees“ zu bewundern. 2 von Ihnen waren sogar mit einer Hängebrücke verbunden, die nochmals einen tollen Ausblick bot. Am Abend fand auch hier eine Musik- und Lichtshow statt, die aber relativ schnell langweilig und eintönig wurde. Die Super Trees werden hierbei in unterschiedlichen Farben beleuchtet. Das ist zwar sehr schön anzuschauen, aber nach 2 Minuten hat man so gut wie alle Farbkombinationen durch und die restlichen 13 Minuten der Show passiert nichts anderes.
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Da vom Budget für meinen Geburtstags-Singapore Sling noch etwas übrig war, war schnell klar wo wir die nächsten Cocktails trinken wollen: Auf dem Marina Bay Sands. Und das ist gleich in zweierlei Hinsicht praktisch. Denn anstatt 12€ für die Besucherplattform zu zahlen, kann man einfach in die SkyBar im ersten Tower gehen, und dort bei bombastischer Aussicht das gesparte Geld in leckere Cocktails investieren, von denen einer nicht wesentlich mehr kostet als die Besucherplattform.
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Zum Schluss noch ein kleiner Preisvergleich: Wenn wir die drei Nächte in Singapore im Marina Bay Sands Hotel in einem normalen Doppelzimmer übernachtet hätten, hätte uns das rund ¾ des Geldes gekostet, das wir für unsere 3 Wochen in Vietnam mit allen Drum und Dran gebraucht haben ^^.
Singapur ist auf jeden Fall einen Besuch wert und war definitiv ein (weiteres) Highlight auf unserer Reise!

Viele liebe Grüße nach Hause!
Johannes (+ Tanja)

Eingestellt von TanJo 06:19 Archiviert in Singapur Tagged singapore Kommentare (3)

Saigon ( Ho Chi Minh City ) und Mekong Delta Tour

sunny 31 °C

Kurz vor den wichtigsten Feiertagen in Vietnam, dem Têt-Fest (Neujahr nach dem chinesischen Mondkalender), kamen wir in der Hauptstadt Saigon an. Die Stadt heißt seit einigen Jahren Ho Chi Minh City, wird aber von den meisten Vietnamesen weiterhin Saigon genannt, da der Name einfach viel kürzer ist.
Für fast alle Vietnamesen sind die Têt-Feiertage die wichtigsten freien Tage im ganzen Jahr. Daher reisen sie meist schon einige Tage vorher zu Ihren Familien, um mit ihnen gemeinsam zu feiern. Neben viel Verkehr auf Straße und Schiene, führt dies vor allem in großen Städten zu einer Art Stillstand. Die meisten Geschäfte und Restaurants sind geschlossen, da die Inhaber und Mitarbeiter oft weite und lange Reisen durch das ganze Land auf sich nehmen, zurück in ihre Heimatstädte.
So war Saigon für uns etwas ruhiger, als wir eigentlich dachten. Die Straßen waren einfach zu überqueren, da kaum Mopeds unterwegs waren ( man wartet in Vietnam übrigens nicht auf eine Lücke um die Straße zu überqueren, sondern geht einfach vorsichtig und umsichtig los. Bussen und Autos sollte man dabei immer Vorrang lassen, aber Mopedfahrer sind durch die Bank sehr aufmerksam und rücksichtsvoll und weichen freundlich aus um den Fußgängern die Überquerung zu ermöglichen ).
Zu den Têt-Feiertagen soll Saigon am schönsten sein, weil viele Straßen mit Unmengen von echten und unechten Blumen geschmückt sind. Ah ja: dieses Jahr ist übrigens das Jahr des Holz-Pferdes – was mich (Tanja) besonders gefreut hat, weil überall Pferdefiguren rumstanden ^^
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Die Vietnamesen – zumindest die weiblichen – lassen sich übrigens sehr gerne aufgehübscht vor den schönen Blumen fotografieren und das in den üblichen Posen, z.B. mit Peacezeichen. Als Johannes das für ein Foto nachgemacht hat (ich hab ihn mehr oder weniger gezwungen), mussten alle Männer aussenrum ziehmlich lachen:
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Viel zu sehen gibt es in Saigon sonst allerdings nicht. So waren wir z.B. im War Museum, das die Geschichte und die Auswirkungen des Vietnamkrieges (1955 -1975) zwar in sehr intensiven Bildern, aber auf eine sehr einseitige Sicht darstellt. Dann haben wir noch das alte Posthaus, Notre-Dame und die Oper angeschaut. Aber einfach durch die Straßen zu laufen und das Vietnamesische Leben auf einen einwirken zu lassen hat auch was für sich 
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Ho Chi Minh ist allgegenwärtig und wird als Nationalheld gefeiert. Und Yeah: Kommunismus!

Und dann haben wir noch ein Kaffee besucht, dass sich oberhalb einer Besucherplattform in den oberen Stockwerken eines neuen Hochhauses befindet, um einen kostenlosen Ausblick über Saigon zu bekommen (Besucherplattform hätte rund 10€/Person gekostet). Nachdem aber zu dieser Uhrzeit die ganze Stadt schon wieder in einen geheimnisvollen Nebel gehüllt war und somit die Aussicht nicht zum Verweilen einlud, haben wir nur kurz ein paar Fotos gemacht und keines der sündhaft teuren Getränke zu uns genommen ^^
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Untergekommen sind wir übrigens im Backpacker-Viertel. Hier war im Vergleich zum Rest der Stadt wirklich viel los. Es besteht eigentlich nur aus Hotels/Hostels, Restaurants und Bars. So gut wie alles hatte hier über die Feiertage geöffnet, um fleißig an den Touristen zu verdienen ;)
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In der Nacht zum Neujahr nach dem chinesischen Mondkalender, wird in Saigon an mehreren Stellen wunderschönes Feuerwerk in die Luft geschossen. Es ist verboten selbst Feuerwerk zu zünden, woran sich auch jeder hält. Ab 11 Uhr Nachts haben sich die Menschenmassen (großteils einfach auf ihren Mopeds sitzend) in Position gebracht, um eine möglichst gute Sicht auf die Stellen am Nachthimmel zu ergattern, an denen das Feuerwerk angekündigt war. Ab Mitternacht gab es dann für 15 Minuten ein großes, abwechslungsreiches und buntes Feuerwerk zu bestaunen. Danach war der Zauber abrupt vorbei: Die Moped- und Menschenmassen setzten sich in Bewegung, zurück nach Hause.

Der nächste Tag verbietet es den Vietnamesen aufzuräumen und das Haus zu kehren, da man fürchtet damit das Glück für das neue Jahr aus dem Haus zu fegen. An diesem Tag haben wir auch so gut wie kein Müll-Feuer gesehen ( normalerweise verbrennen die Vietnamesen ALLES was sich so im Haushalt ansammelt einfach auf dem Gehsteig vorm Haus ). Wir denken, dass wir deshalb an diesem Tag so ein wunderbares Wetter, fast komplett Smog-frei, hatten.
Perfekt also, um eine Tour ins Mekong-Delta zu machen, dass etwa eine halbe Stunde Autofahrt südlich von Saigon liegt.
Wir entschieden uns dazu, es mal wie die richtigen Touristen zu machen: Tagesausflug ( Bustour ), inklusive Lunch, Bootsfahrten, Besuch einer Coconut-Candy Fabrik und Besuch eines Tempels.
Das Highlight waren die beiden Bootsfahren. Zuerst ging es mit kleinen 4-Mann Booten und einem Steuermann einen der tausend Seitenarme in Richtung Mekong entlang. Da der Wasserstand im Mekong von Ebbe und Flut des Meeres abhängt, füllen und leeren sich die Seitenarme täglich aufs Neue. Wir wurden also einfach vom zurückfließenden Wasser in Richtung Mekong getrieben. Nach dem Besuch der Coconut-Candy Fabrik (Johannes durfte auch nochmal eine kleine Schlange um seinen Hals hängen), ging es mit einem größeren Boot quer über den Mekong, der an dieser Stelle ca. 2km breit ist (man kommt sich vor als würde man auf einem großen See fahren).
Lunch und Besuch eines Tempels waren wenig spektakulär, obwohl da z.B. eine Riesen-Buddha-Statue war, aber das gesamte Gebiet um den Mekong ist bestimmt auch einen längeren Besuch wert!
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Viele, viele Grüße nach Hause:
Tanja (+Joahnnes)

Eingestellt von TanJo 04:42 Archiviert in Vietnam Tagged saigon ho_chi_minh Kommentare (2)

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